Digitale Medien haben längst Einzug gehalten in die Kinderzimmer und Grundschulen. Schon die Kleinsten besitzen häufig ein Smartphone, oder Tablet, oder haben zumindest Zugriff auf das Gerät der Eltern. Doch so spannend die Geräte für die Kinder auch sind, bergen sie im kindlichen Umgang auch Risiken und Gefahren. Digitaltrainer Daniel Wolff wurde deshalb an die Braith-Schule eingeladen, um in Workshops mit den Kindern der dritten und vierten Klassen über deren Erfahrungen in der Smartphone- und Tabletnutzung zu sprechen. Der Digitalexperte fand, nicht zuletzt, durch seine lockere Art und die eigene Spieleerfahrung in Minecraft, Roblox und Co., sofort die Aufmerksamkeit der Kinder. Über 90 Minuten hinweg schaffte er es die Kinder in seinen Bann zu ziehen. Und schnell wurde klar, dass fast alle Kinder der Klassen bereits Erfahrungen in den digitalen Medien hatten. Spielerisch leitete der Digitaltrainer von den Kindererfahrungen auf Whatsapp, Youtube, Tiktok und den verschiedensten Onlinespielen über zu den Gefahren die sich hinter diesen Apps verbergen. Ob Suchtcharakter, Mobbing, oder den Versuch Krimineller die Kinder für sich zu gewinnen. Daniel Wolff weckte und schärfte das Bewusstsein der Kinder und auch der anwesenden Lehrkräfte dafür. Er warb für die größte Vorsicht und vor allem für das Vertrauen, welches die Kinder in ihre Eltern haben müssen, falls sie einmal doch im Netz auf Dinge stoßen sollten, welche nicht für Kinderaugen gedacht sind. Dabei gab er ein großes Versprechen ab. Am Abend wollte er beim digitalen Elternabend die Eltern dazu auffordern ihren Kindern niemals das Smartphone, oder Tablet wegzunehmen, wenn die Kinder unverschuldet, oder selbstverschuldet digital in Not geraten und sich Hilfe von ihren Eltern erhoffen. Das Smartphoneverbot sei, im digitalen Zeitalter, die schlimmste Strafe, die Eltern dann aussprechen könnten, wo sich die Kinder doch in einer Notlage befänden und die Hilfe der Eltern benötigten.
Digitaltrainer Daniel Wolff, mit dem Elternbeiratsvorsitzenden Herrn Jäggle & Schulleiter Philipp Mohr
Dieses große Versprechen löste Daniel Wolff dann auch noch am selben Tag bei einem ganz besonderen Elternabend ein. Es war ein digitaler Elternabend, aber nicht nur für die Eltern. Dem Digitaltrainer war es wichtig, dass auch die Kinder daran teilnehmen konnten. Denn die Kinder sollten sehen und hören, wie er sein Versprechen vom Vormittag bei den Eltern einlöst und gleichzeitig sollten die Eltern die Möglichkeit haben direkt mit ihren Kindern in den Austausch über digitale Medien zu kommen. Denn das Vertrauen, welches die Kinder den Eltern entgegenbringen müssen, müssen die Eltern auch ihren Kindern entgegenbringen. Denn, so Daniel Wolff, die Eltern erfahren im digitalen Bereich nur das, was die Kinder ihnen erzählen wollen. Nachdem er die Eltern über die angesagten Apps der Kinder der Braith-Schule informierte, aber auch für die Chancen digitalen Medien warb, folgten die Sätze, auf welche die Kinder hin fieberten. Daniel Wolff warb für das Vertrauen, welches die Kinder in ihre Eltern setzen, wenn sie sich in diesem Bereich Hilfe erhofften. Er warb, wie am Vormittag versprochen dafür, dass ein Smartphoneverbot die schlimmste Strafe im digitalen Zeitalter, und gleichzeitig nicht zielführend ist. Und er ermutigte die Eltern auf ihre Kinder zuzugehen, um offen über die Nutzung von Handy und Smartphone zu sprechen. Gleichzeitig appellierte er an die Eltern sich ihrer Vorbildfunktion bewusst zu sein.
Am Ende des Elternabends stand der Digitalexperte dann für eine offene Fragerunde zur Verfügung. Sowohl Eltern, als auch einige Kinder konnten ihre wichtigsten Fragen stellen, bevor ein informativer, spannender, aber auch augenöffnender Tag an der Braith-Schule zu Ende ging.
Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die Bruno-Frey-Stiftung und den Elternbeirat der Braith-Grundschule, welche den Tag finanziell unterstützten und dadurch erst ermöglichten.
Auch die Schwäbische Zeitung berichtete über unseren Digitaltag.
Ein herbstliches Sporterlebnis für unsere Grundschüler

Am Montag, den 20.10.25 verwandelte sich der Gigelberg in ein buntes Bewegungsparadies für die Klassen 1 bis 4 unserer Schule. Bei frischer Luft erlebten unsere Schülerinnen und Schüler einen ganz besonderen Bewegungstag voller Spiel, Spaß und sportlicher Herausforderungen.
Nach einem Warm-up mit Frau Bader im Schulhof – begleitet von Musik – machten sich zuerst die Kinder der VKL Klasse und den Klassen 1 und 2 auf den Weg zum Gigelberg. Dort erwarteten sie acht abwechslungsreiche Spiel- und Bewegungsstationen, die nicht nur die körperliche Aktivität förderten, sondern auch die Freude an der herbstlichen Natur weckten. Dasselbe durften zeitversetzt auch die Schüler der Klasse 3 und 4 miterleben.

Zu den Highlights zählten:
• Gigelberg-Outdoorchallenge – Mut, Geschick und Fitness waren gefragt!
• Spiele mit dem Schwungtuch – ein farbenfrohes Erlebnis zwischen raschelnden Blättern.
• Ochs und Esel am Berg – ein Klassiker, der für viele Lacher sorgte.
• Der Fuchs geht um- ein altes Spiel, neu entdeckt.
• Tannenzapfenzielwurf in Gruppen – wer hat die meisten Treffer?
• Blätterstaffel – Tempo und Koordination im herbstlichen Blättermeer.
• Würfel- Workout- gepaart mit Fangelementen
• Herbst- Sammelspiel- Wer findet die gesuchten Herbstmaterialien?

Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, probierten Neues aus und unterstützten sich gegenseitig. Die herbstliche Umgebung des Gigelbergs bot dabei eine wunderschöne Kulisse für Bewegung und Naturerlebnis in einem.
Der Bewegungstag war ein voller Erfolg – und hat gezeigt, wie viel Freude gemeinsames Sporttreiben machen kann!
Passend zur Jahreszeit durften beiden 2. Klassen im Oktober auf die Streuobstwiese der Bürgerstiftung zum Apfelsaftpressen.
Bevor es leckeren Saft zum genießen gab, war zuerst mal gemeinsame Arbeit angesagt. Nach einem kurzen Input durften die Kinder unter den Bäumen auf der Streuobstwiese Äpfel sammeln. Diese wurden dann zuerst gewaschen und anschließend mit der Obstmühle zu Apfelhäcksel zerkleinert. Die zerkleinerten Äpfel wurden dann mit viel Kraftanstrengung in der Saftpresse ausgepresst.

Nach der Verkostung des köstlichen Apfelsafts ging es dann zu Fuß wieder zurück zur Braith Schule.
Die Klasse 1b der Braith Grundschule dufte einen ganz besonderen Ausflug machen: das Ziel war der Hochstetter Hof bei Mettenberg.
Mit Bauer Heini ging es auf´s Feld. Der Gemüseacker war das erste Ziel. Hier wurde gemeinsam etwas Gemüse geerntet. Natürlich durften alle gleich vor Ort leckere Möhren essen. Viele Eltern hätten über ihre Kinder gestaunt: „Sooo lecker! Kann ich noch eine haben?“

Mit dem Bollerwagen, in welchen die Gemüsekiste lag, ging es zurück zum Hof. Um gemeinsam eine Gemüsesuppe auf dem Feuer zu kochen musste noch einige gemacht werden. Das Gemüse wurde gemeinsam gründlich gewaschen und dann sorgfältig kleingeschnitten und zu Bauer Heini gebracht, welcher als Chefkoch daraus über dem Feuer einen großen Topf Gemüsesuppe kochte.
Und dann kam das Wichtigste: das gemeinsame Essen!
"Es (f)liegt was in der Luft" - lautete das Motto unserer diesjährigen Projektwoche. Die Kinder wurden in Projektgruppen eingeteilt, in denen sie jeden Tag mit anderen Lehrkräften eine andere Facette von Luft erleben durften.

So ging es bei den "Herrschern der Lüfte" um die Vielfalt der heimischen Singvögel. Die Gruppe wanderte auf die Rißinsel, um mit naturpädagogischen Spielen das Leben der Singvögel entdecken und erkunden zu können.
Bei den Gruppen zur "Bewegung mit Luft" standen die verschiedensten sportlichen Aktivitäten auf dem Programm, um sich mit und in der Luft zu bewegen. Die Kleinsten erfuhren die Luft mit Hilfe von Fallschirm, Luftballons und Tüchern. Die größeren Kinder bastelten Indiakas und lieferten sich spannende Wettkämpfe mit diesen.
Allgemein kam das Basteln während der Projektwoche nicht zu kurz, da das Motto beim Bunten Zug am Schützenfest präsentiert werden soll. Ohne zu viel zu verraten - ob Raketenantrieb, bunte Schmetterlinge, oder Heißluftballons - die Kinder legten sich mächtig ins Zeug, um tolle Kostüme für den Umzug herzustellen.
Beim Thema Luft durften natürlich auch Seifenblasen nicht fehlen. Mit kleinen Gestellen aus Draht konnten die Kinder wahre Kunstwerke mit Seifenblasen herstellen. Ebenso schön, wie beeindruckend, waren auch die erzeugten Riesenseifenblasen.
Für alle naturwissenschaftlich begeisterten Kinder hatte die Projektwoche auch einiges zu bieten. So konnte in einer Gruppe die Luft und ihre Eigenschaften durch Versuche erforscht werden. Von der Luftballonrakete, bis zu Experimenten zum Luftwiderstand von Fahrzeugen und der Kraft von Luft war alles dabei. Umgesetzt wurden die Entdeckungen dann beim Herstellen von Fallschirmen, welche über den Pausenhof flogen. Die Kinder der dritten und vierten Klassen lernten in ihrer naturwissenschaftlichen Gruppe warum ein Flugzeug fliegt. Mit verschiedenen Versuchen und Fachbegriffen wie Auftrieb, Luftwiderstand und Luftdruck gingen sie der Faszination des Fliegens nach, um zum Abschluss das gelernte Wissen beim Bau von Papierfliegern einzusetzen.
Eine weitere Gruppe widmete sich der Musik mit Luft. So wurden Heulrohre gebastelt, mit denen Geräusche und Musik erzeugt werden können. Außerdem übte diese Gruppe einen tollen Tanz mit den Heulrohren ein.
Am Freitagvormittag durfte die komplette Schule dann noch ins Kino gehen. Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen stand auf dem Programm. Checker Tobi nahm die Kinder mit in den brasilianischen Regenwald, wo große Luftströmungen viel Wasser aufnehmen und bewegen können.
Am Freitagnachmittag bildete das Schulfest den gelungenen Abschluss der Projektwoche. Nach der Eröffnung durch Frau Fink, welche eingerahmt wurde durch ein Programm des Schulchors und der Theater AG, konnten die Kinder ihren Familien stolz die Ergebnisse der Projektwoche präsentieren. Die Lehrkräfte hatten sich passende Mitmachstationen zu den Themen überlegt und der Elternbeirat versorgte die Gäste mit köstlichen Snacks und Getränken.
Wieder einmal blicken wir auf eine intensive, ganz besondere Zeit im Schuljahr voller Stolz und Freude zurück. Wohlwissend, dass der Erfolg der Projektwoche und des Schulfests am Engagement aller Beteiligten festzumachen ist. Herzlichen Dank hierfür!
